Ein Mädchen für alles
Komödie von Claude Magnier
Regie: Manfred Fels

Nach sechs erfolgreichen Vorstellungen mussten sich die Darsteller der Burgspielschar am 28. Januar von ihrem Publikum und den mittlerweile liebgewonnenen Rollen verabschieden. Alle Spieler und Helfer konnten mit der Saison zufrieden sein und den Applaus im gut gefüllten Forum ein letztes mal genießen. Die Reaktionen der Zuschauer bestätigten es: Nicht nur die Auswahl der in Deutschland wenig bekannten und selten aufgeführten französischen Komödie aus dem Paris der späten Fünfziger Jahre erwies sich als gute Entscheidung, auch das glückliche Händchen von Regisseur Manfred Fels, der eine harmonische Besetzung gefunden hatte. So waren in dieser Inszenierung einige neue Gesichter auf den Bühnen in der Alten Schule und im Forum Friedrichsdorf dabei und verstärkten das Ensemble. Unter anderem feierte Francesca Peinze nach mehr als dreizehn Jahren ihr Comeback gleich in der Titelrolle als "Mädchen für alles" Marie.
Pressestimmen zu dieser Produktion finden Sie am Ende des Artikels.
Zum Inhalt
Marie, ein Mädchen vom Lande, genauer gesagt aus Plounevez-Moëdec in der Bretagne, kommt nach Paris, um sich „zu spezialisieren“, wie sie sagt. Worin diese Spezialisierung besteht, ist weder ihr noch ihrem neuen Dienstherrn, dem erfolglosen Kunstmaler Charles d’Ambrieux klar. Dessen ehrgeizige Geliebte Yvonne ist ein hübsches Mannequin, aber auch sie ist nicht so erfolgreich, dass sie nicht auf männliche Sponsoren angewiesen wäre...